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Highland-Games in Oßweil, Deutscher Jugend-Vizemeister geht nach Brandenburg

Highlandgames in Ossweil

In der Havelstadt Brandenburg gibt es seit nun etwa fünf Jahren eine kleine Truppe, welche dem schottischen Highland-Sport nachgeht. Wir haben unser Zuhause beim Karate-Verein, dem 1. Brandenburger Kampfsportverein.

 

Nach jahrelangem Training wollten die Jugendlichen Steven Arndt (15) und Niklas Benke (16 Jahre) es nun wissen. Wir gingen am Freitag den 19. Oktober auf die 600 km Tour nach Ludwigsburg-Ossweil, um dort an den Herbstmeisterschaften teilzunehmen. Gleichzeitig fanden, wie schon in den vergangenen Jahren, die Deutschen Meisterschaften der U19 statt. Erstmalig konnten hier beide aktiv einen Wettkampf bestreiten.

 

Wie bei den Erwachsenen mussten auch sie die klassischen Disziplinen Throwing the Hammer (Hammerwurf) mit 5,4 Kg, Weight for Distance (Gewichtweitwurf) 7,5 Kg, Weight for Hight (Gewichthochwurf) 9,5 Kg, Putting the Stone (Steinstoßen) 5 Kg und Tossing the Caber (Baumstammdrehen) absolvieren. Letzteres ist in diesem Sport die so genannte Königsdisziplin. Am Ende wurden alle Disziplinen mit Punkten bewertet, so dass auch bei einer misslungenen Aktion weiterhin die Chance auf einen der vorderen Plätze bestehen blieb.

 

Niklas war in der Altersklasse der Kleinste und auch Leichteste. Bei ihm war klar, dass er nicht in das Geschehen um den Meistertitel eingreifen wird. Für ihn war es eher wichtig, sich einmal selbst in einem Wettkampf zu beweisen und das ist ihm gelungen. So schaffte er im Hammerwurf mit 17,30 Meter eine persönliche Bestweite. Richtig gut ging es im Hochwurf zur Sache. Um einen sicheren Wurf zu platzieren, wurde die Anfangshöhe auf 2,80 Meter gelegt. Am Ende scheiterte er erst bei 4,20 Meter. Die überworfenen 4 Meter stellen für ihn ebenfalls eine Bestmarke dar.

 

Bei Steven stand ein Platz unter den ersten Drei als Ziel. Beim Steinstoßen schaffte er mit 9,71 Meter für sich zwar eine recht gute Weite, aber sie reichte nicht aus und es bedeutete hier Platz drei. Beim Gewichtweitwurf kam er nicht so richtig zu recht. Am Ende standen mit 17,13 Meter eine Trainingsweite im Buch, aber auch das war „nur“ der dritte Platz. Eine seiner Lieblingsdisziplinen ist der Gewichthochwurf. Hier startete er mit den anderen Wettbewerbern bei 4,40 Meter. Bei 5,20 bzw. 5,40 Meter scheiterten diese und Steven holte mit 5,60 Meter und persönlicher Rekordhöhe den 1. Platz. Beim Versuch die 5,80 Meter mit dem 9,5 kg schweren Gewicht zu überwinden, scheiterte er knapp. Beim Hammerwurf gab es zwischen ihm und dem künftigen deutschen Meister ein Kopf an Kopf-Rennen. Beim dritten Versuch versagten die Nerven und er setzte den Hammer buchstäblich in den Sand. Mit 30,05 Meter unterlag er um 70 cm.

 

Beim Baumstammdrehen wurde ein 23 kg schwerer und 5,50 Meter langer Stamm als Qualifikationsstamm zurechtgelegt. Für den „kleinen“ Niklas war das eine absolute Herausforderung Er schaffte zwar einen Anstellwinkel, konnte sich damit aber nicht für den schwereren 27 Kg Stamm qualifizieren. Steven hatte den ersten drehen können und schaffte mit dem schwereren einen sehr guten Winkel und den zweiten Platz.

 

Für Niklas stand am Ende ein beachtenswerter Platz fünf. Steven holte sich in der Gesamtwertung den zweiten Platz und unterlag hauchdünn dem Favoriten und amtierenden Deutschen Meister Moritz Röske vom ausrichtenden Verein.

 

An dieser Stelle möchten wir uns beim Ausrichter, den ASV Ludwigsburg-Oßweil e.V. bedanken und vor allem bei Petra und Uli Müller. Es war super, eine familiäre Atmosphäre und top Organisation. Wir kommen gerne wieder.

 

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